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GridParity: Doppelglasmodule für Parkplätze in Plettenberg

Der Parkplatz eines Freizeitbades in Plettenberg hat vom Spezialisten GridParity lichtdurchlässige Photovoltaikdächer erhalten. Der Bau kam dabei ohne großräumigen Aufriss der Parkflächen aus.



Der Parkplatz-PV-Spezialist GridParity hat Doppelglasmodule zur Überdachung von 100 Parkplätzen im sauerländischen Plettenberg eingesetzt. Wie das Unternehmen mitteilte, sind die Konstruktionen geeignet, auch dort Verwendung zu finden, wo kein Aufriss der Parkflächen stattfinden soll. Und genau das war die Vorgabe der Stadtwerke Plettenberg als Betreiber des Freizeitbads, dessen Parkplatz PV erhalten sollte. Dieser durfte für die Betonfundamente nicht aufgebaggert werden. Außerdem galt die Vorgabe, den Bau ohne eine wesentliche Beeinträchtigung des Parkplatzangebotes zu vollziehen.

Um diesem Rechnung zu tragen, verwendete GridParity daher große Schraubanker mit speziell entwickelten Befestigungsplatten für die Stahlstützen. Die Montage erfolgte in der ersten Woche.


In der 2. Arbeitswoche schloss sich dann die Montage der vorgefertigten und mit einem halbtransparenten Holzschutz weiß lackierten Leimbinder an.  In der 3. Woche folgten schließlich die lichtdurchlässigen Doppelglasmodule mit einer speziellen Befestigung.


Kurze Bauzeiten und mehr Licht

Die Module auf den 100 Parkflächen addieren sich damit auf einen Anschlusswert von über 300 kWp und erzeugen jährlich über 300.000 kWh Strom, der im Freizeitbad direkt Verwendung findet. Die positive Erfahrung mit der Bauabwicklung motiviere die Stadtwerke laut GridParity, bereits mit der Planung einer Erweiterung zu beginnen.

Entscheidend für die Attraktivität der PV Parkfläche der GridParity sei der helle Charakter der Carports durch den Verzicht auf eine geschlossene Stahlblechabdeckung. Möglich sei dies durch Verwendung semi-transparenter Doppelglas-Module mit Überkopfzulassung und wasserdichter Montage. Dadurch entstünden Lösungen, die Ästhetik mit Funktionalität, günstigen Gestehungskosten und kurzen Bauzeiten verbinden.

Trotz vieler Vorteile und manchen Förderprogrammen ist Parkplatz-PV bisher noch wenig verbreitet. Als Grund nennen Architekten und Investoren laut GridParity meist die wenig attraktive Gestaltung der als „dunkle Höhlen“ empfundenen Bauwerke. Weiterhin werde zum Bau meist die Parkfläche aufgebaggert, um die massiven Betonfundamente einzubauen. Danach müsse das Pflaster wieder großflächig repariert oder gleich neu erstellt werden. Eine dafür nötige Sperrung der Parkflächen und die für meist mehrere Monate sei aber für die meisten Unternehmen nicht akzeptabel.



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